Das gute Ale oder …

…. so sehr viel weiter bin ich noch nicht gekommen mit dem Sortieren und Ausmustern und Fotografieren. Die Flaschen werden immer mehr, das ist wie eine Lawine, und bald werden es hundert sein, die ich noch fotografieren will, bevor ich sie entsorge. Das macht es alles nicht einfacher. Also habe ich ein Foto aus der ersten Serie rausgekramt.

La Goudale oder das gute Ale  – es hat einen eigenen wikipedia Artikel, welcher ohne Quellenangabe zitiert:

« Au xive siècle, les bonnes bières étaient appelées Goudale, Goudalle ou Good Ale. Elles se vendaient 2 deniers le pot, chez un marchand nommé le Goudalier. »

Ich gehe davon aus, daß die Brauerei das irgendwo sagt zur Erklärung des Namens La Goudale. Das Bier ist jetzt nicht wirklich schlecht, mehr so … unauffällig aus dem Gedächtnis schwindend. Es ist ein bière de garde – ein Lagerbier, traditionell obergärig von Bauern am Ende des Frühlings gebraut und im Bierkeller lange lagerbar und gelagert. Und es ist ein nordfranzösisches Bier. Mittlerweile findet man obergärige bières de garde in jedem Supermarkt, das bekannteste ist sicher das Ch’ti blonde.

Ch’ti ist Picardisch, das ist ganz witzig – zumindest zu lesen. Ob man es dann so gut  versteht, ist eine andere Sache.

El chti ch’est l’nom du picard pérlé dins l’ région Nord-Pas-Calés.

Und wer den Film Bienvenue chez les Ch’tis noch nicht geschaut hat – den kann ich sehr empfehlen – vielleicht eher im Original (mit Untertiteln ;-)) als in der Synchronfassung. Ich schätze, das Ch’ti blonde wurde duch den Film so bekannt.

Das mit den Sprachen in Frankreich ist faszinierend, man denkt ja, sie reden dort Französisch.

Langues de la France1

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